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Der Boden der Tatsachen

Der Boden Ihrer Träume

von Jürgen Schröder 0 Kommentare
Der Boden der Tatsachen

Sie haben sich entschieden Ihr ganz persönliches Traumhaus Realität werden zu lassen? Dann herzlichen Glückwunsch!Jedoch ist mit dieser Entscheidung auch oft die Tatsache verbunden, sich örtlich nieder zu lassen - sesshaft zu werden. Um später nicht nicht unsanft auf dem Hosenboden zu landen, beantworte ich Ihnen hier alle Fragen rund um das Thema "Die richtige Grundstückswahl“.

Spielt es eine Rolle, ob das Grundstück Eben ist oder an einer Hanglage liegt?

Ein ganz klares JA! Die Beschaffenheit des Bauplatzes ist aus finanzieller Sicht nicht zu vernachlässigen. Ist ein Grundstück nicht ganz Eben oder gar mit Hanglage, fallen hier zusätzliche Kosten für das Auffüllen des Bodens an um eine ebene Bodenplatte zu bekommen. Auch kann es möglich sein, dass ein Bauen nur mit Bodenplatte nicht möglich ist, somit müsste man mit einem Keller bauen. Noch dazu würde die Gartenanlage hier deutlich teurer kommen als bei ebenen Grundstücken.

Kann es Probleme geben, wenn das Grundstück vorher als Abladestelle genutzt wurde?

Hier könnte es sein, dass der Boden durch die vorherige Nutzung verunreinigt wurde. Würde man hier giftige Substanzen oder ähnliches vermuten, müssten die Altlasten vor Baubeginn teuer Abgetragen und Entsorgt werden, sofern das Grundstück nicht ganz gesperrt wird. Dies kann zu erheblichen Zusatzkosten und Verzögerungen führen.

Gekauft wie gesehen, oder doch nicht? Welche Kosten kommen beim Kauf eines Grundstücks auf einen zu?

Bauplätze werden zu Quadratmeter-Preisen verkauft und zum Großteil als bereits erschlossen angeboten. Ist Ihr Wunschgrundstück noch nicht erschlossen, sollten Sie sich hier nach den Erschließungskosten erkunden. Auch können zusätzliche Kosten für Revisionsschächte, die dortige Kanal-Situation (Trenn- oder Mischsystem) sowie die Anschlüsse (Mehrsparten oder Einzelsparte) für Mehrkosten sorgen. Bei Bedarf liefere ich hier eine genaue Detailerläuterung meinen Kunden. Fragen Sie einfach nach.

Darf ich auf meinem Grundstück bauen wie und was ich will?

So einfach ist es leider nicht. Vor allem in älteren Städten versucht man das Stadtbild zu wahren in dem man hier klare Vorgaben setzt. Dachformen, Geschossanzahlen, Ziegelfarben usw. können hier vorgeschrieben werden. Aber nicht nur auf das Haupthaus, sonder auch auf die Garage kann das Bauamt hier Vorgaben erlassen. Erkundigen Sie sich deshalb vorher bei der zuständigen Behörde, ob Sie Ihr Traumhaus auf dem gewünschten Bauplatz auch umsetzten können. 

Wie ist die Stellplatzsatzung - bekomme ich alle vorgeschriebenen Stellplätze unter?

Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit Einliegerwohnungen benötigen zusätzliche Stellflächen. Hier sollten Sie bei der Planung bereits darauf achten, dass auch diese hier einen Platz auf Ihrem Grundstück finden. 

Was ist ein Bodengutachten und wer beauftragt dieses?

Mit einem Bodengutachten können Sie Rückschlüsse über die Beschaffenheit des Bodens ziehen. Egal ob Sie planen mit oder ohne Keller zu bauen, ein Gutachten ist in jedem Fall ratsam. Planen Sie mit Keller zu bauen, können Sie hier bereits feststellen, ob ein gemauerter Keller genügt, oder ob Sie auf eine weiße Wanne ausweichen müssen. Beim Bau mit einer Bodenplatten können Sie feststellen, ob der Untergrund fest genug ist oder ob dieser vorverdichtet werden muss. In den meisten Fällen wird das Bodengutachten vom Käufer in Auftrag gegeben.

Wie ist der Werterhalt bei dem ausgewählten Grundstück?

Hier spielt nicht nur die Lage (z.B. nicht neben Sozialbauten) des Bauplatzes und die Attraktivität der gewählten Stadt oder Gemeinde eine Rolle. Ebenso entscheidend ist eine gute Anbindung sowie Zufahrtssituationen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen hiermit ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, damit Sie die richtige Wahl bei Ihrer Grundstückssuche treffen.Falls Sie hier jedoch trotzdem Unterstützung wünschen, oder noch Fragen zu den angesprochenen Themen haben, stehe ich Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Ihr Jürgen Schröder

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