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Aufstockung eines Altbaus in München-Schwabing

Aufstockung

Aufstockung Aufstockung eines Altbaus in München-Schwabing
Aufstockung eines Altbaus in München-Schwabing

Aufstockung 4/5 auf das dritte Geschoss

Dachneigung: Süd 45 %, Nord 16 %

Geschossanzahl:
2
Wohnfläche:
182,00 m2
Hausbreite:
8,7 m
Hauslänge:
21,03 m
Architektur:
modern

Passt das Haus auch auf mein Grundstück?

Das Haus gefällt mir, aber ich brauche noch ein Grundstück.

Aufstockung Altbau in Schwabing

Erfahrungsbericht Familie Breuer

Kurz vor der Finanzkrise erwarben wir in München Schwabing ein Dachgeschoß in einem Altbau (um 1900). Wir renovierten nur notdürftig, da von Anfang an der Wunsch bestand komplett auszubauen. Die Landesbaukommission genehmigte schließlich eine Aufstockung der bestehenden 120 qm durch Weiterführung der Dachschräge auf insgesamt 190 qm nebst zwei Dachterrassen.

Nun holten wir Kostenvoranschläge verschiedener Baufirmen ein. Immer im Bereich Nassbau bzw. Steinbau. Doch die Kosten lagen weit über unseren Möglichkeiten und unser Traum platzte wie eine Seifenblase. Also blieb uns nur noch die Variante, mit Genehmigung wieder zu verkaufen. Nach fünf Jahren Vorbereitungszeit, ein sehr ernüchterndes Ergebnis.

Frau Marianne Brunert, unsere Finanzberaterin, machte uns dann mit Herrn Schröder bekannt und wir trafen uns zu einem ersten Gespräch vor Ort.

Ein Fertighaus auf einen bestehenden Altbau zu setzten (Gebäudeklasse 5), ist eine Herausforderung. Der Bau muss statisch unabhängig sein und auf den Außenmauern gelagert werden. Trägt die Altbausubstanz? Wie gewährleistet man, die Sicherheit aller im Haus verbleibender Bewohner? Usw. usf.

Drei Wochen später erhielten wir ein Angebot, das uns finanziell absolut realisierbar erschien. Ein Holzfertigbau mit integrierter Lüftung und Fußbodenheizung für unser eigenes "Haus auf dem Haus". Und am Valentinstag 2013 unterschrieben wir den Vertrag. Soviel zu: mit Liebe Bauen …

Bald stellte sich jedoch heraus, dass die Bedingungen um ein vielfaches schwieriger waren als zuerst angenommen. Der "Baugrund" liegt in einem, für Baufahrzeuge unzugänglichen Hinterhof. Das heißt alle baurelevanten Arbeitsgeräte wie, Schuttmulden, Container, Baumaterial etc. müssen auf der kleinen Straße davor gelagert werden. Zur Anlieferung der Fertigbauteile von FISCHERHAUS benötigten wir, des Weiteren einen 40 Meter hohen Kran zur Überschwenkung der Vordergebäude. Daraus resultierte eine Sicherheitsüberdachung des Fußgängerwegs auf 30 m und die vorübergehende Entfernung aller Straßenlaternen. Nebst einer Unmenge an neuer Genehmigungen. All dies und noch vieles mehr, hat uns FISCHERHAUS abgenommen und organisiert.

Der Abriss (ein von uns beauftragtes Subunternehmen) und Aufbau gingen weitest möglich Hand in Hand und FISCHERHAUS stellte der Abrissfirma sogar den Kran zur Verfügung. Die unterschiedlichen Bautrupps waren extrem freundlich kompetent und vor allem schnell. Nach dreieinhalb Monaten stand der Bau! Im Vergleich: Nassbau, hatte hier neun bis zwölf Monate kalkuliert. Eine erhebliche Kostenminimierung!

Natürlich gab es immer Schwierigkeiten mit unvorhersehbaren Gegebenheiten, natürlich gibt es immer irgendwo kleine oder größere Probleme. Aber ein Projekt dieses Ausmaßes, unter diesen Bedingungen insgesamt zu schultern ist ein riesen Unterfangen. Bauen stellt für jeden Bauherrn und/oder jedes Paar eine große nervliche und manchmal auch seelische Belastung dar die man nicht unterschätzen darf. Deswegen wollen meine Frau Loredana, meine Tochter Naomi und ich uns hiermit herzlich bei allen bei FISCHERHAUS bedanken. Ihr habt uns nicht nur geholfen unseren Traum zu verwirklichen, wir erlebten auch die Bauzeit als großes Abenteuer … und die Nachbarn reden auch noch mit uns - Danke.

Pascal Breuer